A wie Abhärtung
Richtig Abhärten hilft gegen die Erkältungsgefahr. Kalt bzw. Wechselduschen, in der frischen Luft spazieren gehen, nicht zu warm anziehen und ab und zu in die Sauna gehen, das regt den Kreislauf und das Immunsystem an.
B wie Badewanne
Ein warmes Bad mit ätherischen Ölen macht die Atemwege frei und hilft, gesund zu bleiben. Aber Achtung: Kommt Fieber hinzu, bitte nicht baden – das belastet den Kreislauf zu sehr.
C wie Chronisch
Wenn Husten, Niesen, Heiserkeit und ähnliche Symptome über mehrere Wochen bleiben, sind sie chronisch geworden. Hier gilt: Sofort zum Arzt gehen! Denn aus einer verschleppten Erkältung wird sonst im schlimmsten Fall eine schwerere Bronchitis oder Lungenentzündung – auch der Herzmuskel kann geschwächt werden.
D wie Durst
Trockener Hals, verstopfte Nase und heiße Wagen? Ob Sie Durst haben oder nicht, jetzt ist viel trinken angesagt! Das löst den Schleim, senkt die Temperatur und schwemmt Keime und Bakterien aus.
E wie Erkältung
Erkältung und grippaler Infekt sind alltagssprachliche, medizinisch nicht scharf definierte Bezeichnungen für eine akute Infektionskrankheit der Schleimhaut von Nase (einschließlich der Nebenhöhlen), Hals oder Bronchien. Die Infektionskrankheit wird überwiegend von sehr unterschiedlichen Viren, manchmal zusätzlich auch von Bakterien verursacht (Sekundärinfektion). Nicht zu verwechseln ist der grippale Infekt mit der deutlich schwerer verlaufenden echten Grippe (Influenza), die besonders für immunschwache Personen, z. B. Säuglinge und alte Menschen, gefährlich werden kann.
F wie Füße warmhalten
Kalte Füße sind ein Hauptgrund für Erkältungen und begünstigen ihre Ausweitung im ganzen Körper. Besonders Frauen laufen Gefahr, dadurch zusätzlich zur Erkältung noch eine Blasenentzündung zu bekommen. Bei Männern schlagen kalte Füße eher auf die Lunge. Um die Füße immer richtig warm zu halten, empfehlen sich warme Fußbäder und dicke Socken.
G wie Genug Schlafen
Schlafmangel begünstigt Erkältung und Grippe. Der Grund: Durch zu wenig Schlaf schüttet der Körper weniger Serotonin und Dopamin aus. Dadurch wird das Immunsystem geschwächt. Andere Nebeneffekte sind mehr Stress, depressive Stimmung und ein vermehrter Heißhunger auf Süßes.
H wie Hühnersuppe
Omas Hausmittel Nummer 1. In Hühnerbrühe stecken viele gesunde Stoffe, die wie ein natürliches Antibiotikum wirken. Weniger wirksame Alternativen sind Tafelspitz und Ingwertee.
I wie Inhalieren
Heißen Kamillendampf atmen ist zwar nicht Jedermanns Geschmack, aber es befreit die Atemwege schnell und effektiv. Inhalieren lindert außerdem Reizhusten.
J wie Jucken in den Augen
Wenn neben den klassischen Erkältungssymptomen die Augen jucken, steckt meist ein Allergie oder eine beginnende Bindehautentzündung dahinter. Suchen Sie am besten einen Arzt auf.
K wie Kratzen im Hals
Bei Grippe oder Erkältung wird der Hals schnell dick und entzündet. Abhilfe schaffen zum Beispiel Gurgeln mit Salzwasser und heißer Tee mit Honig, der eine antibakterielle Wirkung hat.
L wie Lunge
Die Lunge muss bei Erkältung besonders geschützt werden, weil sie sich sonst entzündet. Hier gilt es, Brust und Rücken warm zu halten, Anstrengungen und Zug zu vermeiden und viel zu trinken.
M wie Meersalzspülung
Yogis schwören darauf. Besonders für Menschen mit zu engen Nasennebenhöhlen ist eine Nasenspülung mit Meersalz, die beste Methode um die Atemwege wieder frei zu kriegen. Das beugt einer Neben- und Stirnhöhlen-Entzündung (Sinusitis) vor und verhindert das Rachen, Hals und Lunge angegriffen werden – ist allerdings bereits eine Verstopfung und Entzündung der Nebenhöhlen entstanden, halten sie besser Rücksprache mit dem Arzt.
N wie Nase putzen
Viele HNO-Ärzte raten, bei Schnupfen nur ein Nasenloch vorsichtig zu schneuzen und das andere zuzuhalten – so vermeidet man den Weitertransport des Schleims durch Druck in die Verbindung zum Ohr.
O wie Ohren
Erkältungen erhöhen den Druck auf die Ohren, diese schmerzen dann und können sich entzünden. Ein warmes Zwiebelsäckchen auf dem Ohr kann Wunder wirken!
P wie Plegma
Der medizinische Begriff für „Schleim“. Davon gibt es reichlich, wenn man erkältet ist – viel warme Flüssigkeit trinken schafft Abhilfe
Q wie Qual
Schnupfen und viel Schneuzen ist eine Qual für die Nase: Die Folge ist die brennend rote Schnupfennase, von der sich die Haut ähnlich wie nach einem Sonnenbrand schält. Da hilft nur eins. Eincremen, eincremen, eincremen.
R wie Ruhe
Entspannung ist ein wichtiger Teil der Heilung. Wer sofort wieder losrennt und sich keine Ruhe gönnt, riskiert, kurz darauf noch kranker flachzuliegen. Also besser erstmal langsam, bis alles wieder bestens ist!
S wie Süßes
Auf Zucker sollte man besser verzichten, wenn es einen richtig erwischt. Der wirkt nämlich wie ein Aufputschmittel für Viren und Bakterien. Hungern Sie die kleinen Biester besser ein paar Tage aus. Wenn das Fieber weg ist, können Sie wieder naschen.
T wie Tee Trinken
Warmer Tee hilft beim Schwitzen und beruhigt den Hals. Alternativ geht auch heiße Zitrone oder Ingwerwasser.
Umschläge
Umschläge sind wahre alte Hausmittel: ein Kartoffelwickel um den Brustkorb dämpft den Husten, Halsumschläge heilen die Entzündung und Wadenwickel senken das Fieber.
V wie Vitamine
Vitamine sind der Turbo schlechthin für unsere Abwehrkräfte. Vitamin C ist besonders in Zitronen und Sauerkraut enthalten!
W wie Warm halten
Mütze, Decke, Socken, Schal. Wenn man erkältet oder angeschlagen ist, ist warm einpacken immer gut.
X wie Xylometazolin
Xylometazolin ist der Stoff, ohne den Nasensprays nutzlos wären. Er sorgt nämlich dafür dass die Schleimhäute schnell abschwellen. Leider funktioniert das nur ca. eine Woche. Danach kann er das Gegenteil bewirken und die Nase zu sehr austrocknen.
Y wie Yoga
Die Entspannung beim Yoga fördert die Heilung von einer Erkältung – schwierige und anstrengende Yogastellungen sollte man jedoch verschieben!
Z wie Zitrone
Ein gern genommenes unterstützendes Heilmittel – die „heiße“ Zitrone sollte aber mit maximal 60° Grad warmen Wasser zubereitet werden, da ansonsten die wichtigen Inhaltsstoffe der Frucht zerstört sind.
Bitte beachten Sie: Dieses Erkältungs-ABC beinhaltet nur Tipps zum Umgang mit leichten Erkältungskrankheiten und ersetzt in keinem Fall den Arztbesuch, sollten Sie sich sehr schlecht fühlen und Fieber bekommen!